Pittsburgh Modular Taiga: Besondere Klangerzeuger

Pittsburgh Modular Taiga ist ein semi-modularer Synthesizer. Neben drei Oszillatoren und hauseigenen Filtern schürt eine neue Technologie Erwartungen.

„Taiga“ heißt der neue semi-modulare Synthesizer aus dem Hause Pittsburgh Modular. Das Instrument kann Standalone betrieben und via MIDI-Keyboard gespielt werden.

Für die Klangerzeugung sind drei Oszillatoren zuständig. Deren Wellenformen (Sinus, Dreieck, Sägezahn) durchlaufen bis zu drei proprietäre, kaskadierende Waveshaper, die Symmetrie und Oberwellen manipulieren. Hinzu kommt ein sechsstufiger Wavefolder, der dem Klang mehr Komplexität und Tiefe verleihen soll.

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Das hauseigene Pittsburgh Filter wurde extra auf Taiga abgestimmt. Der Hersteller verspricht einen warmen, reibungslosen Sweep ohne roll off der Tiefen. Des Weiteren sind unter anderem zwei Hüllkurvengeneratoren, ein Dual-Range-LFO sowie ein Noise-Generator an Bord.

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Mindful Harmony: Web-App für Akkorde

Mindful Harmony ist eine kostenlose Web-App zum Finden von Akkordfolgen. Audiobeispiele und Visualisierungen bieten zudem einen Lernaspekt.

Mit Mindful Harmony bringt Twiddle Coding eine Web-App zum Finden von Chord Progressions an den Start. Das kostenlose Tool bietet einen interaktiven Quintenzirkel, der als Ausganspunkt dient. Als Tonleitern stehen aktuell Ionian, Harmonic Minor und Melodic Minor zur Auswahl.

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Die Akkorde und Akkordfolgen können wahlweise von einem Klavier, Gitarre, Streichern oder Synthesizer abgespielt werden. Außerdem kann eine Komposition als Text kopiert und sogar als MIDI-Datei heruntergeladen werden.

Eine Learn-Sektion gibt Hilfestellung zur Nutzung der App und zudem einen kleinen Crashkurs über Musiktheorie.

Verfügbar ab: sofort
Preis (UVP): gratis
Weitere Infos: Mindful Harmony (Web-App)

Foto: Screenshot

Lang Electronics Inc. PEQ-2: Besser als Pultec

Mit dem Lang Electronics Inc. PEQ-2 belebt Heritage Audio einen EQ-Klassiker der 60er Jahre wieder – Und dieser soll besser als der legendäre Pultec-EQ sein!

Heritage Audio hat kürzlich Lang Electronics Inc. übernommen. Der amerikanische Hersteller hat in den 60er Jahren den Program Equalizer entwickelt, der zu einem Studioklassiker wurde. Selbstverständlich gibt es mittlerweile einige Emulationen dieses EQs, beispielsweise von Black Rooster Audio.

Nun hat Heritage Audio den Klassiker in Form des Lang Electronics Inc. PEQ-2 wiederbelebt. Auf der Produktseite wird damit geworben, dass „viele Professionals“ den Program Equalizer dem legendären Pultec-EQ vorziehen. Grund dafür soll die fast doppelt so große Auswahl an Frequenzen (26 statt 14) sein. Außerdem lässt sich das Low-End Boosten und Schneiden verschiedener Frequenzen besser kontrollieren.

Der Lang PEQ-2 bietet jeweils zwei Frequenzbänder für die Höhen- und Tiefenbearbeitung: Jeweils ein Band zum Boosten und Beschneiden (Droop). Außerdem kann die Bandbreite des Höhenanhebung eingestellt werden. Außerdem hat die 19-Zoll-Hardware Schalter zum de/aktivieren von Equalization und Power.

Im Lang-Electronics-Inc.-Logo selbst versteckt sich ein Gain Adjustment Trimmer. Dieser erlaubt eine Range zwischen -12 und +16 dB.

Verfügbar ab: sofort
Preis (UVP): 999 Euro
Weitere Infos: Heritage Audio

Foto: Hersteller

W.A. Production KSHMR Reverb: Hall mit Extras

W.A. Production KSHMR Reverb ist ein Hall-Plug-in, das in Zusammenarbeit mit dem gleichnamigen DJ und Producer entstand.

W.A. Production hat erneut mit Produzent und DJ KSHMR kollaboriert. Das Resultat ist KSHMR Reverb: Ein Hall-Plug-in mit Auto-Ducking, EQ und Spezialeffekten.

Neben den üblichen Reverb-Parametern wie Diffusion und Pre-Delay bietet das Plug-in Einstellungsmöglichkeiten für Modulation und De-Esser. Zudem können Thresholds für Ducking und Gate gesetzt werden, deren Release ebenfalls individuell definiert werden kann.

Darüber hinaus sind ein 6-Band-Equalizer sowie ein Tone-Manager an Bord. Dieser erlaubt das Eliminieren von Attacks im Reverb sowie einen Retrigger des Halls, wenn ein Transient vom Plug-in wahrgenommen wird.

Als Spezialeffekte sind Reverse und Octave vorhanden. Letzteres fügt dem Hall eine zusätzliche Harmonie hinzu, um das Signal anzudicken.

W.A. Production KSHMR Reverb läuft als VST, VST 3, AU und AAX unter Windows und Mac-OS.

Verfügbar ab: sofort
Preis (UVP): 18,31 Euro Einführungspreis bis 28.Februar 2023; regulär 45,78 Euro
Weitere Infos: W.A. Production

Foto: Hersteller

SPL Transient Designer 4 Mk2: Neues Modell, Originalteile

Der SPL Transient Designer 4 Mk2 ist die neue Version des Originals von 1998. Geboten werden vier Kanäle mit Link-Funktion, die sich Dank des neuen Designs steuern lassen.

SPL hat 1998 erstmals den Transient Designer veröffentlicht. Die Besonderheit: Pegelunabhängige Bearbeitung des Ein- und Ausschwingverhaltens. Der Transient Designer 4 Mk2 behält die Signalverarbeitung des Originals bei, bietet aber ein neues Design und eine bessere Haptik für vier Kanäle.

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RME Digiface AES: 2i4 auf Stereoide

Das RME Digiface AES vereint Analog- mit Digitaltechnik und bietet 16 Ein- und 20 Ausgänge in einem kompakten Audio-Interface.

RME veröffentlicht mit dem Digiface AES ein USB-Audio-Interface mit digitalen und analogen Anschlussmöglichkeiten. Bei etwa der gleichen Größe wie übliche 2i2-Interfaces, etwa das Focusrite Scarlett 2i2, bietet das Digiface AES insgesamt 16 Ein- und 20 Ausgänge.

Analog-seitig sind zwei Kombi-XLR-Buchsen mit Phantomspeisung sowie zwei XLR-Ausgänge fürs Monitoring verbaut. Die Preamps bieten einen einstellbaren Verstärkungsbereich von 75 dB. Der Signal-Rausch-Abstand (SNR) ist mit 115 dBA angegeben. Zudem können über ein mitgeliefertes Breakout-Kabel MIDI-Daten eingespeist und ausgegeben werden.

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Audient EVO SP8: Upgrade für Audio-Interfaces

Das Audient EVO SP8 ist eine Erweiterung für Audio-Interfaces. Damit können einem bestehendem Setup weitere analoge Ein- und Ausgänge via ADAT hinzugefügt werden.

Mit dem EVO SP8 stellt Audient einen Preamp mit Wandler vor, der Audio-Interfaces via ADAT um acht analoge Ein- und Ausgänge erweitert. Zur Verfügung stehen acht Mikrofoneingänge (Kombi: XLR/Line) mit den hauseigenen EVO-Vorverstärkern, zwei JFET Instrumenteneingänge sowie acht Line-Ausgänge. Zudem gibt es je zwei optische Ein- und Ausgänge für ADAT sowie einen Wordclock-Eingang.

Die Preamps können ein Signal um bis zu 58 dB verstärken. Gewandelt wird mit bis zu 32 Bit und 96 kHz. Der Dynamikumfang wird mit 121 dB angegeben.

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GPU Audio Competition: Fette Gewinne abstauben

GPU Audio veranstaltet eine IR- Competition, bei der Preise im Gesamtwert von über 6000 Euro winken. Hier erfährst Du alles zur Teilnahme.

Mal was anderes: Anstatt eines Beat- oder Mixing-Contests veranstaltet GPU Audio eine IR-Competition. Es winken Preise im Gesamtwert von über 6000 Euro, darunter ein Producer-Laptop, ein Mastering von Present Day Production sowie fünf Sonible smart:bundles.

Um an der IR-Competition teilzunehmen, musst Du dich auf der GPU-Audio-Website registrieren und das kostenlose Asset Pack herunterladen. Anschließend musst Du eine eigene IR kreieren. Der Entwickler empfiehlt dafür den Voxengo Deconvolver (Windows) und Wavearts MLSTool (Mac-OS).

Die Sounds aus dem Pack müssen anschließend durch deine IR geschickt und aufgenommen werden. Falls Du noch keinen Convolution Reverb hast, kannst Du deine IR mit dem kostenlosen FIR Convolver von GPU Audio testen. Eine Anleitung gibts auf der Wettbewerbsseite.

Das Ganze soll auf Youtube geladen und mit #GPUAudioIR getaggt werden. Zudem muss die IR zusammen mit einer Beschreibung, wie diese kreiert wurde, von der E-Mail-Adresse deines GPU-Audio-Kontos an ircompetition@braingines.com geschickt werden.

Einsendeschluss ist am 24. Februar 2023 um 8:59 Uhr. (CET)

Weitere Infos: GPU Audio

Foto: pexels.com

Universal Audio Sphere DLX & LX: Neue Modeling-Mics

Universal Audio Sphere DLX und LX sind die zwei neuen Modeling-Mikrofone des amerikanischen Herstellers. Beide können jeweils über 20 Mikrofonklassiker imitieren.

Universal Audio erweitert die Sphere-Mikrofonserie um das DLX und LX. Die beiden Modelling-Mics wurden in Zusammenarbeit mit Chris Townsend, der mit dem Sphere L22 noch vor der Übernahme durch Universal Audio den Grundstein für die „zwei Neuen“ gelegt haben dürfte.

Die beiden Mikros unterscheiden sich lediglich im Umfang der emulierbaren Mikrofone – und damit natürlich auch im Preis. Das LX ist etwa 600 Euro günstiger, bietet dafür aber auch nur 20 statt 38 Mikrofonmodelle.

Gemeinsam haben beide, dass sie eine Doppelmembran besitzen, die Stereoaufnahmen erlauben. In der enthaltenen Software können beiden Kanälen unterschiedliche Modelle zugewiesen werden. Das Umschalten zwischen den Modellen soll mit den hauseigenen Apollo-Interfaces nahezu latenzfrei in Echtzeit abzuhören sein.

Software-seitig lassen sich darüber hinaus Richtcharakteristik, Filter, Achse und Proximity einstellen. Zudem kann mit Isosphere der Raumklang verringert werden. Dafür stehen verschiedene Presets, zum Beispiel Room/Booth, IsoVox und Generic U-Foam, zur Auswahl.

Im Lieferumfang des Universal Audio Shpere DLX und LX sind eine Mikrofonspinne, ein Stativadapter, XLR-Kabel (7,5 m) sowie eine Tragetasche enthalten.

Verfügbar ab: sofort
Preis (UVP): (UA Sphere DLX) 1962,31 Euro, (UA Sphere LX) 1307,81 Euro
Weitere Infos: Universal Audio

Foto: Hersteller

Hydratek/Glitchedtones Cryptic: Gratis Klangfutter

Glitchedtones verschenkt das Sample-Pack Cryptic von Hydratek. Der Entwickler hüllt sich in schweigen und preist die Sound-Sammlung als misteriöse Geschenk an. Die enthaltenen 100 Athmosphären und Drones sollen wohl einen Vorgeschmack auf eine kommende Soundbank von Hydratek geben.

Verfügbar ab: sofort
Preis (UVP): kostenlos
Weitere Infos: Glitchedtones

Foto: Hersteller