Die 5 besten gratis Kontakt-Librarys: Drums

In dieser Serie stelle ich die fünf besten gratis Kontakt-Librarys für jeweils eine Instrumentengruppe vor. Alle vorgestellten Instrumente benötigen die Vollversion von Native Instruments Kontakt. In der ersten Folge geht es um Drums.

Es gibt wohl für kaum eine andere Software so viele Add-ons wie für Native Instruments Kontakt. Egal ob Keys, Schlagzeug, Riser, Synthesizer oder Atmosphären, die Auswahl ist beinahe unendlich.

Neben den unzähligen kostenpflichtigen Instrumenten gibt es auch ein paar Schätze unter den kostenlosen. Nachfolgend stelle ich die fünf besten gratis Kontakt-Drum-Librarys vor.

Strezov Sampling Thunder X3M Taiko Freebie

Strezov Sampling Thunder X3M Taiko Freebie

Pure Spannung und Energie erzeugen die Trommeln von Strezov Sampling Thunder X3M Taiko Freebie. Wie der Name bereits andeutet, bietet diese Kontakt-Library cineastische Drums.

Die einzelnen Instrumente sind auf bis zu sechs Zonen verteilt, die jeweils in Pitch, Attack und Stustain eingestellt werden können. Darüber hinaus können die fünf verschiedenen Klangfarben Close, Decca, Hall, Bass und Comp individuell hinzugefahren werden.

Weitere Infos: Strezov Sampling

Pure Magnetik Snare Designer

Pure Magnetik Snare Designer

Mit dem Snare Designer von Pure Magnetik kannst du deine eigene Snaredrum bauen. Als Ausgangspunkt dienen eine Ludwig Acrolite, Mapex Birch und Pork Pie Little Squealer.

Attack und Sustain jeder Snare können angepasst werden. Das eigentliche Sounddesigning geschieht über die sechs Mikrofonpositionen Top, Bottom, Overhead, Room, Far und Trash. Jedes Mikrofon kann individuell in der Lautstärke eingestellt werden.

Weitere Infos: Pure Magnetik

Wave Alchemy DRM Drums

Wave Alchemy DRM Drums

Wave Alchemy DRM Drums ist eine Kollektion von 384 Samples. Diese entstammen einer Vermona DRM Drum Machine, die mittels eines API 512c Preamps aufgenommen wurde – inklusiver acht Round-Robin-Variationen und vier Velocity-Layern pro Schlag.

>>> Audio-Kompressoren: Was sie sind, welche es gibt & was sie tun <<<

Das virtuelle Instrument bietet 12 Stimmen, die wie folgt vergeben sind:

  • 1 Kickdrum
  • 3 Toms
  • 2 Snaredrums
  • 2 Hi-Hats
  • 1 Claves
  • 1 Cowbell
  • 1 Cymbal
  • 1 Clap

Alle Samples wurden mit 24 Bit/44,1 kHz aufgenommen und liegen als WAV-Dateien bei.

Weitere Infos: Wave Alchemy

Steven Slate Drums SSD 5.5 Free

Steven Slate Drums SSD 5.5 Free

Die gratis Version von Steven Slate Drums 5.5 beinhaltet das Deluxe 2 Drum-Kit. Dazu gibt es eine bearbeitete Snare und die drei Kit-Presets Deluxe 2 Free, Hugo und Dry n‘ Tight.

Weitere Infos: Steven Slate Drums

Sample Logic Taste The Fury

Sample Logic Taste The Fury

Taste The Fury ist die abgespeckte Version von Sample Logic Drum Fury. Ausgekoppelt wurde ein Taiko Drum Ensemble. Via Attack, Release, Pitch und Velocity wird die Basis eingestellt. Für den weiteren Feinschliff stehen Slider für Energizer und Polisher bereit.

Effektseitig sind ein Equalizer, Kompressor, Delay und Reverb an Bord.

Weitere Infos: Sample Logic

Ba-Dum-Tsss

Damit wären wir am Ende der fünf besten Drum-Librarys für Kontakt angekommen. Leider wurden einige sehr gute, kostenlose Librarys wie Sennheiser DrumMic’a eingestellt. Dennoch kannst Du mit den oben genannten Instrumenten deiner Produktion einen hochwertigen, gut klingenden Rhythmus verleihen.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Fotos: Isaiah Colson, Hersteller

Auburn Sounds Lens: Balancer mit Equalizer & Kompressor

Auburn Sounds Lens ist ein Balancer-Plug-in, das es als kostenlose und kostenpflichtige Version gibt. Integrierte Equalizer und ein Multiband-Kompressor sorgen für einen ausgewogenen Mix.

Mit Lens veröffentlicht Auburn Sounds einen Balancer mit integrierten Equalizern und Multiband-Kompression. Das Plug-in gibt es als kostenlose, abgespeckte Variante sowie als kostenpflichtige Vollversion.

Die Analyse und Bearbeitung des Eingangssignals ist spektral. Via Selectivity kann die Empfindlichkeit zwischen 18 und 64 Bändern eingestellt. Aufgrund der spektralen Arbeitsweise hat der Entwickler auf Crossover-Frequenzen verzichtet. Dadurch sollen auch keine Phasenverschiebungen vorkommen.

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Der Multiband-Kompressor kann bis zu drei Bänder (Höhen, Mitten, Tiefen) bearbeiten. Ein Sidechain-Equalizer steht hier zudem zur Verfügung. Außerdem ist eine Vintage-Sektion vorhanden, mit der das Signal gesättigt werden kann.

Die Vollversion besitzt zusätzlich einen Expander.

Auburn Sounds Lens läuft unter Windows, Mac-OS und Linux. Die Formate VST, AAX, A und LV2 werden unterstützt.

Verfügbar ab: sofort
Preis (UVP): gratis, 49,35 USD Einführungspreis bis 21. September 2022; regulär 105 USD
Weitere Infos: Auburn Sounds

Foto: Hersteller

Tracktion Waveform Free: Neue Features für gratis DAW

Tracktion hat die kostenlose Version der hauseigenen DAW aktualisiert. Waveform Free präsentiert sich nicht nur in einem neuen Look, sondern wurde auch um einige Features und besserer Engine erweitert.

Tracktion Waveform Free ist laut Entwickler die einzige kostenlose, plattformübergreifende und uneingeschränkte DAW der Welt. Diese hat nun ein Update spendiert bekommen:

Der Browser wurde überarbeitet und der kostenpflichtigen Version, Waveform Pro 12, angeglichen. Außerdem sind sechs neue Utility-Plug-ins dazugekommen. Zu diesen zählen ein Covert-to-Mono-Tool sowie ein Spektrum-Analyzer. Alle 15 Stock-Plug-ins von Waveform Free haben zudem ein neues Aussehen und neue Funktionen bekommen.

Darüber hinaus wurde die Audio Engine komplett überarbeitet. Die DAW ist nun weniger ressourcenhungrig und kann die Vielzahl an Kernen modernen CPUs besser nutzen.

Tracktion Waveform Free läuft unter Windows, Mac-OS und Linux (getestet auf Ubuntu).

Verfügbar ab: sofort
Preis (UVP): gratis, (Waveform Pro 12) 149 USD
Weitere Infos: Tracktion

Foto: Hersteller

Black Rooster Audio RO-Gold: Tracks vergolden mit Reverb

Der Black Rooster Audio RO-Gold ist gratis Plug-in, das einen Gold-Plate-Reverb emuliert.

Mit dem RO-Gold bringt Black Rooster Audio eine Auskoppelung des RO-140 Reverbs. Während Letzterer verschiedene Metalle als Plates und zusätzliche Einstellungen bietet, emuliert die kostenlose Version einen reinen Gold-Plate-Reverb.

Einstellungsseitig gibt es virtuelle Drehregler für Bass Cut, Damper, Pre-Delay und Dry/Wet. Schön zu sehen ist, dass der Entwickler auch dem RO-Gold zehn verschiedene Damper-Positionen spendiert hat. Diese wurden, wie auch das Gold Plate, via physical modeling möglichst originalgetreu emuliert.

Black Rooster Audio RO-Gold läuft unter Windows und Mac-OS. Die Formate VST, AU und AAX werden unterstützt.

Verfügbar ab: sofort
Preis (UVP): gratis; (RO-140) 129 Euro
Weitere Infos: Black Rooster Audio

Foto: Hersteller

Noiseworks Audio Multilay: Erstes Plug-in vorgestellt

Multilay ist das erste Plug-in der neuen Software-Schmiede Noiseworks Audio. Das Delay verfolgt einen Kreativansatz und soll neue Möglichkeiten der Klangformung eröffnen.

Nachwuchs auf dem Plug-in-Markt! Noiseworks Audio nennt sich der neue Mitstreiter. Die Firma wurde dieses Jahr von Moritz Surwehme in Dortmund gegründet und will mit kreativen Ansätzen den Markt aufmischen. Unterstützt wird Surwehme von Ilan Adar, der selbst Musik produziert und vermutlich auch das kostenlose Sample Pack „Galaxy“ designt hat.

Noiseworks Audio Multilay

Das erste Plug-in von Noiseworks Audio nennt sich Multilay. Das kreative Delay kann den Frequenzbereich des eingehenden Audiosignals in bis zu drei Bänder teilen. Jedes Band kann individuell bearbeitet werden. Die Grenzfrequenzen sind frei definierbar. Der Split-Modus kann das Eingangssignal außerdem in Transient und Nicht-Transient teilen. Rhythmusinstrumente sollen sich so besser bearbeiten lassen.

Neben den typischen Delay-Parametern kann bei Multilay zudem ein Ducking oder Gating eingestellt werden. Außerdem lässt sich die Länge des Feedbacks-Tails anpassen.

Das Plug-in ist mit sechs Effekten ausgestattet. Für jedes Band kann eine eigene, individuell anpassbare Effektkette gebaut werden.

Noiseworks Audio Multilay läuft unter Windows und Mac-OS. Format-seitig werden VST 3 und AU unterstützt.

Verfügbar ab: sofort
Preis (UVP): 64,99 Euro
Weitere Infos: Noiseworks Audio

Foto: Hersteller

Mugent Player: Gratis Instrumente, Drum-Kits & MIDI-Grooves

Der Mugent Player ist ein kostenloses Plug-in, das mit verschiedensten Sounds und MIDI-Dateien bestückt ist. Sogar komplette Arrangements können geladen und bearbeitet werden.

Mugent ist einigen vielleicht bereits als Sample-Plattform bekannt. Online können verschiedene Audiodateien vorgehört und anschließend heruntergeladen werden. Die Sample-Library enthält sowohl kostenlose als auch kostenpflichtige Sounds an.

Dieses Prinzip trifft auch auf den Mugent Player zu. Ähnlich wie bei Native Instruments Kontakt Player gibt es Gratis- und Bezahl-Inhalte. Allerdings sind die Inhalte eher als Stock-Content zu betrachten. Drittanbieter-Inhalte, wie bei Kontakt, gibt es nicht.

Zur Auswahl stehen virtuelle Instrumente, Drum-Kits und MIDI-Grooves beziehungsweise -Melodien. Alle Elemente können direkt innerhalb des Players bearbeitet und bei Bedarf lokal gespeichert werden – denn der Mugent Player zieht seine Inhalte von einer Cloud. MIDI-Dateien lassen sich via drag and drop in die DAW ziehen und ebenfalls bearbeiten.

Darüber hinaus kann der Player komplette Arrangements verschiedener Genres laden, etwa für Hip-Hop, Pop und Rock. Außerdem sollen sich Instrumente und Samples des Players automatisch auf angeschlossene MIDI-Controller mappen.

Mugent Player läuft unter Windows und Mac-OS.

Verfügbar ab: sofort
Preis (UVP): gratis
Weitere Infos: Mugent

Foto: Hersteller/Screenshot

Kiive Audio Warmy-EP1A: Gratis Röhren-EQ

Kiive Audio Warmy-EP1A ist ein kostenloser Röhren-Equalizer als Plug-in. Version 2 wurde komplett überarbeitet und um einige Funktionen erweitert.

Der Kiive Audio Warmy-EP1A ist eine Emulation des Warm Audio EQP-WA Equalizers. Dieser wiederum ist eine Kopie des beliebten Pultec EQP-1A. Version 2 des Warmy-EP1A wurde optisch und funktionsseitig überarbeitet.

>>> SoundChills – Free Kickdrums Sample Pack <<<

In der oberen Fensterleiste des Equalizers können nun Presets und das Oversampling ausgewählt werden. Außerdem können hier Input und Output eingestellt werden. Die zwei virtuellen Tubes wirken auf festgelegte Frequenzbereiche in den Höhen und Tiefen. Diese können wahlweise geboostet oder gecuttet werden. Die Bandbreite, die sowohl für Höhen als auch für Tiefen gilt, wird über den Bandwith-Regler eingestellt.

Darüber hinaus gibt es ein Highcut-Filter, das separat aktiviert werden kann. Auch hier sind die Frequenzen vorgegeben.

Kiive Audio Warmy-EP1A läuft unter Windows und Mac-OS. Die Formate VST 3, AU und AAX werden unterstützt.

Verfügbar ab: sofort
Preis (UVP): gratis
Weitere Infos: Kiive Audio

Foto: Hersteller

Soundspear Formula: Gratis-Tool für eigene Plug-in-Kreationen

Soundspear Formula ist eine Open-Source-Entwicklungsumgebung zum Programmieren und Testen eigener Plug-ins. Das Tool kann kostenlos heruntergeladen und entweder als Plug-in in einer DAW oder Standalone ausgeführt werden.

Um ein eigenes Effekt-Plug-in in Formula programmieren zu können, sollte man die Programmiersprache C können. Für Einsteiger hat Soundspear einen Developer Guide ins Manual integriert. Auf vier Seiten bekommt man einen kurzen Crash-Kurs zum Thema „Audio Programming“.

>>> SoundChills – Free Kickdrums Sample Pack <<<

Wer nicht programmieren möchte, aber auf der Suche nach einzigartigen Plug-ins ist, wird mit der Formula Cloud bedient. Mit Formula Cloud kann man sich via Abo den Zugang zur Community freischalten.

Die Community ist der Sharepoint für die Kreationen der Nutzer. Außerdem wird jedes neue Soundspear-Plug-in ebenfalls der Formula Cloud hinzugefügt. Aktuell soll es bereits über 50 verschiedene Effekte in der Cloud geben. Da das System auf Open-Source basiert, können im Editor von Formula auch heruntergeladene Plug-ins bearbeitet werden.

Soundspear Formula läuft unter Windows und Mac-OS. Die Formate VST 3, AU und Standalone werden unterstützt.

Verfügbar ab: sofort
Preis (UVP): kostenlos; Formula Cloud ab 14,90 Euro
Weitere Infos: Soundspear

Foto: Hersteller

U-he & Bitwig CLAP: Plug-in-Standard der Zukunft

Die beiden Software-Schmieden U-he und Bitwig haben gemeinsam ein neues Plug-in-Format namens CLAP entwickelt. Neben einer besseren Nutzung von Computer-Ressourcen soll CLAP auch neue Wege der Musikproduktion eröffnen.

U-he und Bitwig CLAP ist ein neues Plug-in-Format. CLAP steht für Clever Audio Plug-in API. Das neue Format ist multi-thread-fähig und erlaubt Host-Applikationen, etwa einer DAW, CPU-threading zu managen. Die benötigte Rechenleistung von Plug-ins, die Multicore-Unterstützung bieten, wird via eines sogenannten Thread-Pools verteilt. Laut den Entwicklern wird dadurch die Performance enorm verbessert.

CLAP-Hosts können zudem Metadaten auslesen. Plug-ins können somit einfacher sortiert werden. Informationen werden schneller abgerufen. Zeitraubende Initialisierungsprozesse von Plug-ins gehören damit der Vergangenheit an.

Momentan arbeiten U-he und Bitwig für CLAP an einer Erweiterung, die dem Host sagt, welche Dateien für eine reibungslose Wiedergabe benötigt werden. Der Host kann dadurch beispielsweise Wavetables, die im Projekt verwendet werden, konsolidieren. Damit soll garantiert werden, dass die Audiowiedergabe bei einem Transfer auf ein anderes System trotzdem vollständig gewährleistet ist – auch wenn dort die Samples/Plug-ins nicht vorhanden sind.

Als weiteres Highlight von CLAP werden bessere Modulationsmöglichkeiten genannt. Automationen und Modulationen pro Note (per-note) werden mit den neuen MIDI-2.0-Spezifikationen unterstützt. Zudem erlaubt CLAPs Parameter-Modulationskonzept temporäre Parameter Offsets. Nach temporären Änderungen springen die Parameter wieder in ihren ursprünglichen Zustand zurück.

So spannend CLAP auch ist, es wird sich nicht durchsetzen können, wenn bereits rennomierte Software-Entwickler das Format nicht unterstützen. Doch darum scheint man sich keine Sorgen machen zu brauchen. Die Liste der Interessenten ist schon ziemlich lange. Zu den Interessenten zählen Arturia, Cableguys, Cockos, Image-Line, Xfer Records und Presonus. Und, festhalten, Avid!

U-he und Bitwig CLAP ist Open Source und somit für jeden frei zugänglich. Neben den hauseigenen Programmen von Bitwig und U-he nutzen auch andere CLAP bereits. Welche das sind und wie man sie ausprobieren kann, steht auf der Website.

Weitere Infos: U-he

Foto: Hersteller/Screenshot

SampleScience Stylo Synthesis: Gratis Taschen-Orgel

SampleScience Stylo Synthesis ist eine kostenlose Emulation einer Orgel aus den sechziger Jahren. Das für damalige Verhältnisse erstaunlich kleine Instrument hat auch digital nichts an Portabilität verloren und passt immer noch in die Hosentasche…

1967 erfand Brian Jarvis ein Mini-Keyboard im Hosentaschenformat. Erstaunlich, denn in den sechziger Jahren waren die Maße vieler elektronischer Instrumente wesentlich größer. Mir erscheinen dabei Bilder von schrankwandgroßen Synthesizern wie dem ARP 2500 vor dem geistigen Auge – auch wenn dieser erst etwas später auf den Markt kam und funktionsseitig auf einem ganz anderen Level agiert.

Doch zurück zum Stylophon: Das Instrument wurde als Heimorgel präsentiert. Es sollte einfach zu bedienen und ohne musikalische Vorkenntnisse spielbar sein. Dennoch setzte sich das elektronische Instrument, dessen Klangerzeugung auf einem Oszillator basiert, nie wirklich durch. Nichtsdestotrotz soll es in einigen bekannten Songs wie Space Oddity von David Bowie und Computerwelt von Kraftwerk zu hören sein.

>>> VSL Fujara Flute & Soft Imperial:

Kostenlose Flöten- & Piano-Librarys <<<

Im Laufe der Jahre kamen verschiedene Modelle des Stylophones heraus. 2007 wurde ein Remake des Originals mit dem Name Stylophone S1 veröffentlicht. Wer nun doch auf die Hardware neugierig geworden ist, kann ein neues Instrument für schon etwa 30 Euro kaufen.


Die Software-Variante, SampleScience Stylo Synthesis kann hingegen völlig kostenlos ausprobiert werden. Um alle Nuancen des Klangs einzufangen, wurde jede Taste des Originals für fünf Sekunden gesamplet. Stylo Synthesis kann polyphon, monophon und legato gespielt werden.

Die Hüllkurve kann über die Drehregler Attack, Decay und Release angepasst werden. Sogar ein Preamp lässt sich hinzufahren.

Für die Klangbearbeitung der virtuellen Orgel stehen ein Multi-LFO, Reverb sowie ein Low- und Highpass-Filter bereit. Darüber hinaus ist ein Delay mit einstellbarer Delay-Zeit und -Feedback vorhanden.

SampleScience Stylo Synthesis läuft unter Windows, Mac-OS, Linux und iOS. Android wird nicht unterstützt. Neben VSTi, VST 3 und AUi wird auch eine Decent-Sampler-Version für den kostenlosen Decent Sampler angeboten. Zudem gibt es eine NKI für Native Instruments Kontakt (Vollversion).

Verfügbar ab: sofort
Preis (UVP): gratis
Weitere Infos: SampleScience

Foto: Hersteller