Pittsburgh Modular Taiga: Besondere Klangerzeuger

Pittsburgh Modular Taiga ist ein semi-modularer Synthesizer. Neben drei Oszillatoren und hauseigenen Filtern schürt eine neue Technologie Erwartungen.

„Taiga“ heißt der neue semi-modulare Synthesizer aus dem Hause Pittsburgh Modular. Das Instrument kann Standalone betrieben und via MIDI-Keyboard gespielt werden.

Für die Klangerzeugung sind drei Oszillatoren zuständig. Deren Wellenformen (Sinus, Dreieck, Sägezahn) durchlaufen bis zu drei proprietäre, kaskadierende Waveshaper, die Symmetrie und Oberwellen manipulieren. Hinzu kommt ein sechsstufiger Wavefolder, der dem Klang mehr Komplexität und Tiefe verleihen soll.

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Das hauseigene Pittsburgh Filter wurde extra auf Taiga abgestimmt. Der Hersteller verspricht einen warmen, reibungslosen Sweep ohne roll off der Tiefen. Des Weiteren sind unter anderem zwei Hüllkurvengeneratoren, ein Dual-Range-LFO sowie ein Noise-Generator an Bord.

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Tracktion Kult Test: Dämonische Klänge

Im Tracktion Kult Test wandeln wir auf mystischen Pfaden, beschwören spannende Klänge und versuchen, Oszillatoren zu bändigen. Ist das Ritual geglückt?

Mit Kult präsentiert Tracktion einen virtuellen Synthesizer, der auf der Chaos-Theorie basiert. Das Herzstück sind zwei Oszillatoren, die mit sogenannten Strange Attractors gefüttert werden.

Gegründet wurde der Kult beziehungsweise das Plug-in von Peter V, der auch als „Dawesome“ bekannt ist. Zuletzt hatte er mit Novum Aufsehen erregt, einem ebenfalls experimentellen und innovativen Synthesizer. Man darf also gespannt sein, was sich der Programmierer diesmal hat einfallen.

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Tracktion Kult: Das Chaos regiert

Tracktion Kult ist der neue virtuelle Synthesizer von Dawesome. Diesmal lädt der experimentierfreudige Entwickler auf chaotische Klangreisen ein.

Mit Kult präsentiert Tracktion den neuesten Streich des bekannten Entwicklers und Musikers Peter V aka Dawesome. Der virtuelle AM/FM-Synthesizer präsentiert sich in einer visuell Ansprechenden Oberfläche, unter der das Chaos herrscht.

Das Herz des Plug-ins bilden zwei unabhängige Oszillatoren. Diese basieren auf der mathematischen Theorie von Chaos, die sich wohl Strange Attractors nennt. Was diese Art der Klangerzeugung angeht, kann ich nicht weiter Ausführen, da ich mich damit überhaupt nicht auskenne. Wer sich in die Materie einlesen möchte, kann das über diesen Link tun.

Auf jeden Fall können die Strange Attractors mit einer Auswahl über 30 Modellen gefüttert werden, die von klassischen Wellenformen bis hin zu chaotischen Skulpturen reichen. Die geformten Sounds werden als 2D-Diagramm dargestellt. Das sieht nicht nur cool aus, sondern soll auch dem Verständnis der FM-Synthese helfen.

Das MPE-fähige Plug-in bietet neben Einstellungsmöglichkeiten für die Oszillatoren eine Effektsektion mit verschiedenen Modulen wie Pitch, Vowel und Unison. Darüber hinaus stehen ein Arpeggiator sowie eine Filtersektion mit Formant-Filter, zwei Comb-Filtern und zwei Analogfiltern bereit.

Tracktion Kult läuft als AU und VST 3 unter Windows und Mac-OS.

Verfügbar ab: sofort
Preis (UVP): 129 USD
Weitere Infos: Tracktion

Foto: Hersteller

Klevgrand Tomofon: Neue Era der Synthesizer

Klevgrand Tomofon ist ein innovativer virtueller Synthesizer, der eine neue Klang-Era einläuten soll. Verschiedene Samples können via Wavetables zu neuen Kreationen verschmolzen und als Audio Models wiedergeboren werden.

Die schwedische Plug-in-Schmiede Klevgrand beglückt uns kurz vor Weihnachten mit einem „groundbreaking“ Synthesizer, der in der Art der Wellenform-Verarbeitung einzigartig sein soll: Tomofon.

Tomofon ist ein Wavetable-Synth, der aus sowohl den beinhalteten als auch eigenen Samples Wellenformen extrahieren und zu Wavetables zusammenführen kann. Man kennts von anderen Plug-ins wie dem beliebten Serum von Xfer Records.

Klevgrand scheint hier allerdings noch einen Schritt weiter zu gehen: Einzelnen Wellen von verschiedenen Samples können zu Wavetables geformt und automatisch Pitch Zones zugewiesen werden. Das quasi fertige Produkt bezeichnet der Entwickler als Audio Model.


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Zwischen den verschiedenen Wellen beziehungsweise Wavetables kann anschließend gemorpht werden – ähnlich wie bei einem Sampler, nur dass man eben Audio Models spielt. Im Audio Model Editor können spezifische Anpassungen wie das Editing der Wavetables pro Pitch Zone.

An Bord des Plug-ins sind eben eine Modulationsmatrix, eine Envelope-Sektion (Attack, Decay, Loop, Release) sowie ein Filter und Effekte. Neben haufenweise Presets sind im Lieferumfang auch 124 Samples des Audio Model Starter Pack.

Klevgrand Tomofon läuft unter Windows und Mac-OS. VST, AU und AAX werden Format-seitig unterstützt.

Verfügbar ab: sofort
Preis (UVP): 99 USD Einführungspreis bis 4. Januar 2023 ; regulär 129 USD
Weitere Infos: Klevgrand

Foto: Hersteller

Rob Papen Blue-III: Lasst die Experimente beginnen

Rob Papen Blue-III ist die neue Version des innovativen Synthesizers. Das Plug-in wurde um neue klangliche Möglichkeiten und zusätzliche Filter erweitert.

17 Jahre nach der Veröffentlichung von Blue präsentiert Rob Papen Version drei des virtuellen Synthesizers. Blue-III enthält natürlich alle Funktionen der Vorgänger, inklusive „Cross-Fusion-Synthesis“ (Subtraktive- und FM-Synthese kombiniert) und XY-Pad.

Die neue Version des Plug-ins wurde um die Karplus Strong String Model Synthese erweitert – natürlich mit dem gewissen Rob-Papen-Touch. Diese Art der Synthese schickt einen Loop einer kurzen Wellenform durch eine gefilterte Delay-Line und erzeugt damit einen anschlagsstarken Klang (plucked, hammered).

Ebenfalls neu hinzugekommen sind weitere Wellenformen und Samples. Diese können auf granularer Ebene manipuliert sowie in Blue-III-Presets geladen werden. Bis zu sechs Samples lassen sich in ein Preset einfügen und layern.

Darüber hinaus wurde die Filtersektion auf 40 Filtertypen erweitert. Außerdem hat die Audio-Engine „die DNA des virtuellen Analogsynthesizers B.I.T. geerbt“, was die Klangqualität verbessern soll. Ob die Audio-Engine gänzlich ersetzt, oder nur upgegradet wurde, ist unklar.

Rob Papen Blue-III läuft unter Windows und Mac-OS. Die Formate VST, VST 3, AU und AAX werden unterstützt.

Verfügbar ab: sofort
Preis (UVP): 149 Euro
Weitere Infos: Rob Papen

Foto: Hersteller

Spitfire Audio Cassette Synth Free: Klang der 80er

Spitfire Audio Cassette Synth Free ist eine kostenlose Emulation des Yamaha CS-80 – verfeinert durch den analogen Klang von 100 Kassentenspielern.

Cassette Synth Free ist das neueste Mitglied der LABS-Serie von Spitfire Audio. Für das kostenlose Plug-in wurde ein Yamaha CS-80 aufgenommen und durch 100 Kassettenspieler „gejagt“. Für das gewisse Ambiente sorgt das Re-Amping der Sounds in einer Kirche.

Einstellungsseitig finden sich Slider für Lautstärke und Variation. Letzteres bezieht sich insbesondere auf die eingesetzten Kassettenspieler, die verschiedene Klangvariationen mit sich bringen.

Darüber hinaus können ein Lowpass-Filter, Reverb und Noise individuell dosiert werden. Dafür steht der große Poti in der Mitte des Plug-ins zur Verfügung, der den ausgewählten Effekt regelt.

Spitfire Audio Cassette Synth Free läuft unter Windows und Mac-OS. Die Formate VST 2, VST 3, AU und AAX werden unterstützt.

Verfügbar ab: sofort
Preis (UVP): gratis
Weitere Infos: Spitfire Audio

Foto: Hersteller

ReFX Vanguard 2: Komplett überarbeitet

ReFX Vanguard 2 ist die neue Version des virtuellen Synthesizers. Dieser wurde komplett neu aufgesetzt und unter anderem um Wavetables und Effekte erweitert.

Schneller, besser, schöner – ReFX hat den Synthesizer Vanguard auf Version 2 upgegradet. Neben einer neuen Optik wurde das Plug-in um zehn neue Wavetables, zwei neue Filtertypen, ein neues Delay, Reverb, Distortion und synchronisierbare LFOs erweitert.

Darüber hinaus gibt es 136 neue Presets sowie alle von ReFX verkauften Vanguard-Expansions zu entdecken. Auch letztere sind im Lieferumfang von Version 2 gratis enthalten. Vanguard 2 ist mit dem Vorgänger kompatibel, sodass auch alte Projekte und Librarys geladen werden können.

ReFX Vanguard 2 läuft unter Windows und Mac-OS. Die Formate VST, VST 3, AU und AAX werden unterstützt.

Verfügbar ab: sofort
Preis (UVP): 79 Euro Einführungspreis; regulär 99 Euro
Weitere Infos: ReFX

Foto: Hersteller

Sequential Trigon-6: Neue Oszillatoren & Filter

Der Sequential Trigon-6 ist der neue Synthesizer des amerikanischen Herstellers. An Bord sind unter anderem drei neu designte Oszillatoren sowie ein verbessertes Filter, das aus dem Pro 3 stammt.

Trigon-6 nennt sich die neueste Kreation aus dem Hause Sequential. Der sechs-stimmig polyphone Synthesizer ist mit drei neu designten Oszillatoren und einem überarbeiteten Ladder-Filter des Pro-3-Synths ausgestattet. Das Filter kann zwei- oder vierpolig genutzt und dessen Hüllkurve eingestellt werden.

An Bord sind ebenfalls ein 64-Step-Sequenzer, einen LFO mit verschiedenen Wellenformen und Destinations sowie ein Arpeggiator. Neben erweiterten Polymod- und Aftertouch-Sektionen hat der Trigon-6 einen Vintage-Drehregler. Dieser fügt Voice-to-Voice-Variationen für die Kalibierung und das Verhalten der Komponenten hinzu. Damit sollen verschiedene Klangfarben, von modern bis retro, erzeugt werden.

Der 9,5 kg schwere Synthesizer bietet die folgenden Anschlüsse:

  • 2 x Audio Out (L/R)
  • Kopfhörer
  • MIDI In, Out, Thru
  • USB für bi-direktionales MIDI
  • Expression-Pedal für Filter Cutoff
  • Expression-Pedal für Volume
  • Footswitch für Sustain
  • Footswitch für Sequenzer Start/Stop

Verfügbar ab: Voraussichtlich ab Mitte Januar 2023
Preis (UVP): 3999 Euro
Weitere Infos: Sequential

Foto: Hersteller

U-he Zebra Legacy: Flaggschiff für unter 100 Euro

U-he Zebra Legacy beinhaltet die Zebra2- und ZebraHZ-Synthesizer sowie alle dazugehörigen Soundsets. Das alles gibt es nun für nicht einmal 100 Euro…

Ein absoluter Hammer: U-he bietet mit Zebra Legacy den Flaggschiff-Synth Zebra2 sowie ZebraHZ für 99 Euro an. Beinhaltet sind zudem alle hauseigenen Zebra-Soundsets – das sind weit über 1000 zusätzliche Presets!

Zebra und ZebraHZ sind virtuelle Synthesizer, die unter anderem vier Wavetable-Oszillatoren, vier FM-Oszillatoren, vier Filter sowie vier Cross-Modulation-Filter bieten. Darüber hinaus sind eine 12-Slot-Modulationsmatrix, vier LFOs pro Stimme, zwei globale LFOs und haufenweise Effekte an Bord.

ZebraHZ aka Zebra Dark ist eine von Komponist Hans Zimmer erweiterte Version. Diese ist unter anderem mit acht zusätzlichen Filtern ausgerüstet, die auf den hauseigenen Diva-Modellen basieren. Außerdem gibt es zwei zusätzliche Comb-Filter und die Modulationsmatrix wurde um 12 Slots auf 24 erweitert.

Sowohl Zebra2 als auch ZebraHz sind als NKS mit Native Instruments Komplete Kontrol und Maschine kompatibel.

U-he Zebra Legacy läuft unter Windows, Mac-OS und Linux. Die Formate VST 2, VST 3 und AUv2 werden unterstützt. Die AAX-Version läuft bereits unter Windows, für Mac-OS wird noch an einer Lösung gearbeitet.

Verfügbar ab: sofort
Preis (UVP): 99 Euro
Weitere Infos: U-he

Foto: Hersteller

Reon Muton: Kompakter Synth mit neuer FAM-Engine

Reon Muton ist ein kompakter, portabler Synthesizer, dessen neue Multiplier-Engine die klanglichen Möglichkeiten um komplexe Signalketten erweitert.

Der japanische Hersteller Reon präsentiert mit Muton das neue Mitglied der Fusion-Serie. Der semi-modulare Synthesizer hat drei Oszillatoren, die jeweils mit bis zu zwei Wellenformen bestückt werden können. Eine kleine Patchbay ist ganz rechts am Gerät angebracht.

An Bord des Synthesizers sind zudem ein Delay, ein Resonanz-Filter sowie ein Hüllkurvengenerator. Darüber hinaus gibt es jeweils drei LFOs und Gate-Generatoren. Hier kommt die neue Flexible-Advanced-Multiplier(FAM)-Engine ins Spiel. Mit FAM können Geschwindigkeit und Länge in regelmäßigen oder unregelmäßigen Abständen abgespielt werden. Somit können verschiedenste Signalketten via Gate ausgegeben und in Echtzeit manipuliert werden.

Ausgangsseitig ist der Reon Mutual mit USB-B, Fusion IF (hauseigener Anschluss für andere Geräte des Herstellers), MIDI In/Out, Master Out (6,3 mm Klinke) und drei VCO-Ausgängen (6,3 mm Klinke) bestückt.

Verfügbar ab: sofort
Preis (UVP): 683 Euro
Weitere Infos: Reon

Foto: Hersteller