Kojika Games Karate Chip ist ein virtueller Sampler, mit dem Samples geschnitten, bearbeitet und auf Multi-Outputs geroutet werden können.
Nach der kürzlichen Veröffentlichung von Lo-Fi Push präsentiert Kojika Games nun schon das nächste Plug-in: Karate Chop ist ein Sampler, der kreative Bearbeitungsmöglichkeiten für Samples und Loops bietet und sich vor allem durch einen eigens entwickelten Time-Stretching-Algorithmus hervorheben will.
Karate Chop kann Audiodateien als Ganzes bearbeiten oder automatisch slicen. Start- und Endpunkte beziehungsweise die einzelnen Slices können klassischerweise nutzerspezifisch angepasst werden. Es sind auch Einstellungsmöglichkeiten für die Abspielgeschwindigkeit und -richtung (Speed/Reverse), Tonhöhe, Attack, Release und Lautstärke an Bord.
Was das Time-Stretching angeht, soll der Prozess ohne nennenswerte Verzögerungen und artefaktfrei geschehen. Das Quellmaterial kann um die bis zu vierfache Länge gezogen oder um einen Wert von maximal x0,25 gestaucht werden. Die Tonhöhe des Quellmaterials kann wahlweise konserviert werden oder ändert sich in Abhängigkeit der gespielten Tonhöhe des Samples – je höher die Note, desto schneller wird das Sample abgespielt; je tiefer die Note, desto langsamer.
Dementsprechend erlaubt Karate Chop das Mapping eines Samples oder Slices auf eine Klaviatur. Es stehen allerdings auch Pads zur Verfügung, die wie bei traditionellen Samplern wie der MPC mit Sounds belegt und gespielt werden können. Eine Tempo-Sync-Funktion sorgt dafür, dass die Samples synchron zum DAW-Tempo abgespielt werden.
Das Plug-in unterstützt darüber hinaus Multi-Outputs. 16 Kanäle stehen zur Verfügung, die individuell in die DAW geroutet und anschließend weiter bearbeitet werden können.
Kojika Games Karate Chop läuft unter Windows und Mac-OS. Die Formate VST 3, CLAP und AU werden unterstützt.
Verfügbar ab: sofort
Preis (UVP): 69 USD
Weitere Infos: Kojika Games
Foto: Hersteller
