Producely Dialr Test: Smarter Controller mit Auto-Mapping
Nerviges und zeitraubendes Mapping von Plug-ins und MIDI-Controllern gehört der Vergangenheit an – das verspricht Dialr von Producely. Dafür nutzt der Controller Künstliche Intelligenz, die die Parameter erkennt und automatisch zuweist. Wie gut das funktioniert und das Gerät sein Versprechen hält, habe ich im Producely Dialr Test auf die Probe gestellt.
Wer kennt es nicht: man möchte Musik machen, hat vielleicht einen brandneuen MIDI-Controller am Start, und hängt dann erstmal in der Mapping-Hölle fest. Für jedes Plug-in müssen neue Skripte geladen oder Zuweisungen definiert werden. Während dieses Prozesses geht dann oft die Kreativität und die Motivation flöten – zumindest geht es mir so.
Dieses Problem soll jedoch ab sofort der Vergangenheit angehören, denn Producely haben mit Dialr einen MIDI-Controller veröffentlicht, der automatisch die Parameter eines Plug-ins erkennt und entsprechend mappt. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Effekte oder Klangerzeuger handelt.
Und weil das Ganze zu schön um wahr zu sein scheint, habe ich beschlossen, mir in einem Test einen Eindruck von dem knapp 800 Euro teuren Controller zu verschaffen.

Hintergründe und Funktionsweise von Producely Dialr
Producely ist ein dänisches Unternehmen mit Sitz in Kopenhagen. Gründer Morten Søderquist Li hat Mitte 2025 (ich berichtete) mit Dialr das erste und bisher einzige Produkt veröffentlicht – und das klang äußerst vielversprechend…
Kurz & knapp
➡ Producely Dialr ist ein KI-gestützter MIDI-Controller mit Auto-Mapping
➡ Für Producing, Mixing & Mastering
➡ Fazit: Ein Controller mit automatischem Mapping für virtuelle Instrumente und Effekte, der zum Großteil schon gut funktioniert. Ein paar Kinderkrankheiten gibt es allerdings noch, sowie nur wenige unterstützte DAWs.
Automatisches Mapping mit Hilfe Künstlicher Intelligenz
Um ein automatisches Mapping für Plug-ins aller Art zu ermöglichen, setzt der Hersteller auf Künstliche Intelligenz (KI). Dafür wurde eine Software namens N.O.D.E entwickelt, die die Schnittstelle zwischen Dialr, KI und DAW (zum Setup später mehr) bildet. Beim ersten Verbinden von Dialr wird der komplette Plug-in-Katalog des Anwenders gescannt. Darauf basierend erstellt die KI entsprechende Mappings oder N.O.D.E zieht sich bereits hinterlegte Profile aus der Cloud. Beim Öffnen eines Plug-ins wird das passende Mapping dann automatisch geladen.
„Wir wenden eine Reihe globaler Layoutregeln für die Hauptseite an, um Konsistenz und Muskelgedächtnis Plug-in-übergreifend zu unterstützen. Dazu gehört die vorhersehbare Platzierung wichtiger Parameter: Die KI ist bestrebt, Frequenz und Resonanz für Instrumente immer auf der Hauptseite zugänglich zu machen. Wenn verfügbar, befindet sich der Input auf der linken Seite und der Output beziehungsweise die Lautstärke auf der rechten Seite. Bei Effekten liegt der Mix ebenfalls auf der rechten Seite. Wenn es sich um ein Stereo-Plug-in mit getrennten Kanalparametern handelt, ist eine Stereo-Spiegelung in das Layout integriert, wobei der linke Kanal in der oberen Reihe und der rechte Kanal in der unteren Reihe angezeigt wird.“ – Morten Søderquist Li
Übrigens ist es auch möglich, eigene Profile anzulegen und abzuspeichern. Zudem werden User-Mappings lokal abgelegt, sodass sich Dialr auch offline nutzen lässt.

Einschränkungen
Laut Hersteller werden bereits über 100.000 Plug-ins unterstützt – ausschließlich VST 3 und AU. Aufgrund der mittlerweile riesigen Masse an virtuellen Tools und Instrumenten sowie verschiedenen Architekturen wird es aber sicherlich noch einige Zeit dauern, bis zumindest der Großteil reibungslos funktioniert. Allerdings kommt auch hier wieder die Cloud ins Spiel, denn jedes neue Plug-in wird automatisch dort angelegt und das Profil dann für alle zukünftigen Nutzer*innen verfügbar – User-Profile bleiben allerdings privat.
Dialr funktioniert aktuell nur mit Cubase (14.0.10 oder neuer) und Ableton Live 12 (oder neuer). Zum Zeitpunkt meines Tests hieß es noch, dass auch Ableton Live 11 kompatibel ist, weshalb mein Test auch auf der Ableton Live Suite (v11.3.43) basiert. Morten äußerte sich dazu wie folgt: „Aufgrund unserer Erfahrungen, einschließlich der Probleme, die du mit älteren Versionen von Ableton 11 hattest, haben wir beschlossen, dass Dialr künftig offiziell Ableton Live 12 und neuere Versionen unterstützen wird.“
Features
- USB-C-Controller mit 7-Zoll-Touchscreen und 12 Drehreglern
- KI-gestütztes Auto-Mapping für Plug-ins (Effekte & Instrumente)
- Auswahl von Kanal und Plug-in via Dialr
- Plug-in und Mapping-Verwaltung via N.O.D.E-Software
- Individuelle User-Mappings
- Funktioniert auch offline
- Unterstützt über 100.000 Plug-ins
N.O.D.E 2 fürs Frühjahr angekündigt
Während meines Tests und dem wirklich lobenswerten Support von Morten hat er mir verraten, dass Version 2 von N.O.D.E im Frühjahr veröffentlicht werden soll. Das Major-Update bringt dann unter anderem Verbesserungen für das Erstellen und Teilen von Nutzerprofilen, Integration für MIDI-Controller von Drittanbietern, Mixer-Integration für Logic, Ableton und Cubase sowie ein verbessertes Plug-in-Management inklusive Chain-Visualisierung und intelligenten Vorschlägen.
Des Weiteren sollen im Laufe des Jahres auch die DAWs Bitwig Studio, FL Studio, Pro Tools und Studio One unterstützt werden. Eine Kompatibilität mit Logic ist für Februar angekündigt.
Hinweis: Mein Test beruht auf Version 1.0.11 von N.O.D.E.

Producely Dialr: Verarbeitung, Funktionen & Lieferumfang
Dialr präsentiert sich in einem kompakten Desktop-Format mit den Abmessungen (B x T) von 270 x 176,8 mm. Das schwarze, robust erscheinende Aluminiumgehäuse ist für eine bessere Haptik angewinkelt und hat auf der Rückseite Anschlüsse für USB-C und einen Kaltgerätestecker. Letzterer ist optional, da in der Regel die Stromversorgung eines Computers via USB-C ausreicht.
Seitlich sind Gewindebohrungen eingelassen, sodass der Controller auch in ein 4-HE-Rack eingebaut werden kann.
Die Oberseite ziert ein berührungsempfindliches 7-Zoll-LCD-Display. Darüber und darunter befinden sich jeweils sechs Endlos-Drehregler, die drei verschiedene Größen haben. Dadurch soll das Muskelgedächtnis gefördert werden, sodass man Dialr im Optimalfall „blind“ bedienen kann. Über diese Regler werden die Plug-in-Parameter gesteuert.
Links vom Display gibt es einen weiteren, allerdings gerasteten und drückbaren Endlos-Drehregler namens Select. Hierüber kann wahlweise zwischen den Kanälen der DAW oder den Plug-ins innerhalb eines Kanals umgeschaltet werden. Unterhalb dieses Reglers gibt es zwei Knöpfe für undo und redo.
Auf der gegenüberliegenden Seite gibt es einen identischen Drehregler mit der gleichen Beschriftung. Dieser dient zum Umschalten zwischen verschiedenen Seiten der Parameter – dazu gleich mehr. Hält man diesen Drehregler gedrückt, kann man außerdem Feineinstellungen der Werte vornehmen, zum Beispiel 0,1-dB-Schritte. Zudem gibt es auf der rechten Seite noch einen Knopf für Bypass.
Alle Drehregler sind geriffelt und mit einer silbernen Aluminiumkappe verziert. Insgesamt macht Dialr einen hochwertigen und stimmigen Eindruck.
Im Lieferumfang sind vier anklebbare, rutschfeste Füße sowie ein 1,5 m langes USB-C-Kabel beinhaltet.

N.O.D.E: Die Software im Überblick
N.O.D.E kann kostenlos über die Producely-Website für Windows und Mac-OS heruntergeladen werden. Die Software lässt sich mit oder ohne Konto verwenden, allerdings hat man ohne Anmeldung keine Verbindung zur Cloud.
Das Programm ist in vier Tabs gegliedert:
- Frontpage: Hier wird das in der DAW selektierte Plug-in angezeigt.
- Profiles: In diesem Tab verwaltet man die Mappings. Pro Plug-in lassen sich das Profil (Raw, AI, User) auswählen und nutzerspezifische Zuweisungen vornehmen.
- Plugins: In der Plug-in-Verwaltung bekommt man eine Übersicht aller installierter und von Dialr erkannten Tools. Es lassen sich zum Beispiel Screenshots erstellen und Infos anzeigen.
- Settings: In den Einstellungen kann unter anderem festgelegt werden, ob N.O.D.E auf die Cloud zugreift, welche DAW genutzt wird und wo die Software nach installierten Plug-ins suchen soll.
In der oberen rechten Ecke gibt es drei Lämpchen, die den Status von Dialr, N.O.D.E und der DAW darstellen. Leuchten alle drei grün, ist Dialr einsatzbereit.

Producely Dialr Test: Praxis
Bei der ersten Inbetriebnahme von Dialr muss man, abhängig von der Anzahl der installierten Plug-ins, etwas Zeit einkalkulieren. Nach dem Verbinden mit meinem Laptop wurde der Scan automatisch gestartet. Für die gefundenen 313 Plug-ins hat das gute zehn Minuten gedauert. In der Zeit habe ich N.O.D.E heruntergeladen und installiert.
Die Software ist übersichtlich und selbsterklärend konzipiert. Um loslegen zu können, muss lediglich die DAW in den Settings ausgewählt und entsprechend konfiguriert werden. Auch das war mit Hilfe der Schnellstartanleitung auf der Website kein Problem. In Ableton Live musste ich einzig Dialr als Control Surface aktivieren und den Pfad der User Library prüfen, dann konnte ich auch schon mit dem Producely Dialr Test loslegen.
Um den Jahreswechsel war ich bei Chris von Peak Studios zu Besuch und hatte Dialr mit im Gepäck. Chris nutzt Cubase Pro 14.4 unter Windows, wofür zusätzlich die loopMIDI-Software benötigt wird. Das hat im Großen und Ganzen auch gut funktioniert. Allerdings mussten wir nach allen Konfigurationen Dialr neu verbinden und alle Programme neu starten – an sich nicht weiter wild, wenn man es weiß. Wir dachten lange, es läge an einer Fehlkonfiguration…

Sofort einsatzbereit
Nach der erfolgreichen Verbindung von Dialr und Ableton Live konnte ich dann auch direkt loslegen. Um die aktuellsten Mappings nutzen zu können, habe ich mich in N.O.D.E angemeldet und für den Test Plug-ins von Fabfilter, Waves, Softube, Plugin Alliance, Baby Audio, United Plugins, Dawesome, Arturia, Mixing Night Audio, SSL und weiteren Entwicklern ausprobiert.
Im Allgemeinen lässt sich sagen, dass im Producely Dialr Test sowohl Instrumente als auch Effektprozessoren erkannt und gemappt wurden. Wunderbar hat das beispielsweise mit dem Fabfilter Pro-Q 4, Lese Hikari, Arturia Jun-6 V und Mastering the Mix Limiter funktioniert. Und dann macht das auch richtig Spaß! Klar, am Anfang muss man die Mappings etwas „lernen“. Hat man diese aber mal halbwegs verinnerlicht, kann man schnell und intuitiv Anpassungen vornehmen. Unterstützt wird das durch die Möglichkeit, direkt via Dialr durch die Kanäle und Plug-ins zu springen. Das ist echt cool! Der Touchscreen hat auch einwandfrei reagiert und ist eine tolle Addition, um zum Beispiel Funktionen in Bypass zu versetzen.

Wenn man mit dem Controller vertraut ist und die Mappings entsprechenden Standards folgen, lässt sich ein flotter Workflow etablieren. Im Producely Dialr Test hat das nach kurzer Zeit schon recht gut geklappt. Schade nur, dass das in Dialr ausgewählte Plug-in sich beim Einstellen nicht automatisch in der DAW öffnet. Manchmal ist visuelles Feedback dann doch hilfreich. Außerdem würde man so merken, wenn man versehentlich an einen Regler kommt und etwas verstellt.
Aktuell muss man noch darauf achten, dass man N.O.D.E nicht versehentlich während des laufenden Betriebs schließt. Denn dann muss man die DAW schließen, Dialr neu anschließen und die DAW wieder öffnen, andernfalls erkennt N.O.D.E den Controller nicht. Das ist natürlich sehr ärgerlich. Mir ist es oft passiert, nach dem Anpassen eines Profils aus Gewohnheit das Fenster zu schließen. Dieses Erkennungs-/Verbindungsproblem soll aber mit N.O.D.E 2 behoben werden.

Sorgenfreies Producing und Mixing im Producely Dialr Test?
Soweit klingt das alles erstmal traumhaft: endlich kein zeitraubendes Mapping mehr, sondern volle Konzentration aufs Produzieren, Mischen und Mastern. Ganz so reibungslos lief es dann aber im Producely Dialr Test leider nicht. Die KI-Profile sind teilweise noch etwas verwirrend oder zumindest für mich unlogisch aufgebaut. Bei Atoms von Baby Audio beispielsweise. Die Hauptseite bietet zwar Zugriff auf die wichtigsten Parameter, allerdings sind diese nicht gemäß der Plug-in-Nutzeroberfläche von links nach rechts, oben nach unten auf die Drehregler gemappt. Mir ging es dann so, dass ich mich mehr auf das Finden des entsprechenden Parameters im Plug-in konzentriert habe, als auf den Klang. Fairerweise muss ich an dieser Stelle erwähnen, dass Mappings beziehungsweise Layouts stark von der persönlichen Präferenz abhängen. Wer eher „blind“ einstellt, hat mit dem KI-Mapping vielleicht keine Probleme.
Was allerdings unabhängig davon etwas verwirrend ist, sind die Überlappungen der Funktionen auf den Unterseiten. Auf Seite 3 sollte man eigentlich nur Parameter für „Order“ und „Chaos“ steuern können. Es finden sich aber auch schon zwei Einstellungen für „Force“. Die anderen sind dann auf der nachfolgenden Seite zugänglich, die eigentlich dafür gedacht ist. Das sind zwar Kleinigkeiten, die aber durchaus Zeit kosten können.
Bei Biverb von United Plugins war es dann ziemlich chaotisch. Der Hersteller hat hier aber nach meiner Kritik nachgebessert, sodass mittlerweile ein gutes und logisch aufgebautes Mapping zur Verfügung steht, bei dem nur zwei bis drei Parameter in der falschen Sektion untergebracht sind.

User-Profile anlegen
Wenn die KI- oder RAW-Profile nicht gefallen, hat man immer noch die Option, ein eigenes Mapping anzulegen. Und so intuitiv N.O.D.E auch konzipiert ist, hier hakt es noch. Zuerst einmal muss man wissen, dass ein Nutzerprofil automatisch angelegt wird, wenn man ein vorhandenes Profil überschreibt. Dann kommt hinzu, dass man Seiten nicht frei anlegen kann. Möchte ich zum Beispiel die drei Effekte eines Multi-Effekts neben der Hauptseite als separate Seiten anlegen, geht das nur, wenn das KI- oder RAW-Profil bereits vier Seiten bietet. Ist das nicht der Fall, muss man aktuell mit den Einschränkungen leben. Morten versicherte mir auf Rückfrage, dass auch dieses Problem mit N.O.D.E 2 behoben wird.
Das Zuweisen der Plug-in-Parameter ist hingegen lobenswert einfach gestaltet. Pro Seite und Reihe können jeweils zwei Funktionen pro „Slot“ frei belegt werden. Sprich: die Funktion des Drehreglers und des Buttons im Touchscreen.
Alle verfügbaren Parameter werden in einer durchsuchbaren Liste angezeigt. Wie verständlich diese sind, hängt vom Plug-in-Entwickler ab. Ich hatte aber nur wenige Male Fälle kryptischer Bezeichnungen.

Producely Dialr Test: Fazit
Mit Dialr haben Producely einen vielversprechenden Controller veröffentlicht, der großes Potenzial birgt und den Arbeitsalltag im Studio enorm erleichtern kann. An der Haptik des Controllers gibt es nichts zu meckern. Der Touchscreen reagiert empfindlich und die Drehregler lassen sich gut greifen und wackeln nicht. Das Erkennen der Plug-ins funktioniert tadellos, sodass man beinahe autark mit Dialr mischen kann, nicht zuletzt dank der Möglichkeit, durch Kanäle und Plug-in-Ketten zu springen.
Gefährlich ist allerdings, dass sich nicht automatisch das Fenster des Plug-ins beim Bearbeiten öffnet. So kann es schnell mal passieren, dass man versehentlich Parameter verstellt.
Die N.O.D.E-Software ist übersichtlich und intuitiv gestaltet, man kann sofort loslegen. Sie hat jedoch noch ein paar Kinderkrankheiten, etwa beim Erstellen von Nutzerprofilen und beim Erkennen von Dialr, nachdem N.O.D.E geschlossen wurde. Was davon in der angekündigten Version 2 behoben wird, bleibt abzuwarten. Mit der angepriesenen Community-Funktion, um User-Mappings zu teilen, sollte aber auch das Problem der teilweise verwirrenden KI-Mappings obsolet werden.
Aktuell hängt der Nutzwert von Dialr stark von den eigenen Plug-ins ab. Wer Tools von Herstellern verwendet, die auf individuelle Software-Architekturen basieren, wird eventuell Probleme haben. Bei über 100.000 unterstützten Plug-ins funktionieren aber sicherlich zumindest ein paar. Im Producely Dialr Test haben die meisten meiner Plug-ins funktioniert und wurden mit Mappings versehen, die zum Großteil logisch und funktional waren. Schade nur, dass DAW-seitig bisher lediglich Ableton Live und Cubase unterstützt werden.
Kurzum: Dialr hat im Test einen guten Eindruck gemacht, befindet sich aber noch in einer frühen Phase. Die von Morten angekündigten Verbesserungen klingen vielversprechend. Wenn die die Plug-in- und DAW-Unterstützung weiter ausgebaut wird, die Zuverlässigkeit der Mappings steigt und sich sogar noch der DAW-Mixer steuern lässt, stellt Dialr viele andere Controller in den Schatten – zumindest funktionsseitig. Ob man mit der Haptik und dem Layout zurechtkommt, ist Geschmackssache.
Verfügbar ab: sofort
Preis (UVP): 649 Euro Einführungspreis; regulär 799 Euro
Weitere Infos: Producely
Pros
- Sehr gutes Konzept mit großem Potenzial
- Auto-Mapping für virtuelle Instrumente und Effekte
- Auswählen von Kanal und Plug-in direkt via Dialr
- Hochwertige Verarbeitung und gute Haptik
- 7-Zoll-Touchscreen
- Intuitive Handhabung von N.O.D.E
- Einfaches Erstellen von Nutzerprofilen
- Offline nutzbar
Cons
- N.O.D.E hat noch einige Bugs
- Unterstützt derzeit nur Ableton Live und Cubase (Logic für Februar angekündigt)
- KI-Mappings sind manchmal verwirrend/unlogisch
Fotos: Hersteller, eigene


