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Softube Echoes: 6-in-1 Delay

Echoes ist das neue Delay-Plug-in von Softube. Und das kommt mit sechs Delay-Modi und einem interaktiven Visualizer.
Softube präsentieren mit Echoes ihr neues Delay. An Bord sind die sechs Modi Filter, Reverb, BBD, Tape, Pan und Lo-Fi, die jeweils spezifische Einstellungsmöglichkeiten bieten. Zu diesen gehören beispielsweise die Tonalität des Reverbs, den Drive des Tapes und die Bewegung des Ping-Pong-Delays. Laut Entwickler deckt das Tool somit alle gängigen Echotypen für Musikproduktionen ab.
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United Plugins DarkFire: Saturation-Shaper

United Plugins DarkFire ist ein Saturation-Effekt mit analogem Klangcharakter. Das Plug-in bietet den Nutzern eine Palette an Farben, die über Band- und Röhrensättigung hinaus geht.
Mit DarkFire veröffentlichen United Plugins einen 3-Band-Saturator von JMG Sound, der den analogen Klangcharakter von Bandmaschinen, Röhren sowie VCA- und FET-Kompressoren vereint. Dafür bietet das Plug-in High- und Low-Pass-Filter für Input und Output, die wahlweise eine Flankensteilheit von 6 oder 12 dB/Okt. haben. Visuelles Feedback geben Spektrogramme.
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Polyverse Filterverse Test: Ein Filter für alle Fälle

Mit Filterverse präsentiert Polyverse ein revolutionäres Multi-Filter, das mit 25 Filtertypen und einer Fülle an Modulationsmöglichkeiten begeistern will. Von einfachen Wobble-Effekten bis hin zu komplexe Sounddesigns soll das Plug-in alles möglich machen. Ob dem wirklich so ist, erfährst du im Test.
„Einfach das mächtigste und musikalischste Multi-Filter Plug-in, das aktuell verfügbar ist“, – mit diesen selbstbewussten Worten bewerben Polyverse ihr neuestes Werk: Filterverse. Auch der Produktname deutet bereits darauf hin, dass die Nutzer eine riesige Auswahl und diverse Kombinationsmöglichkeiten verschiedener Filter erwartet. Und in der Tat, mit 25 Filtertypen, mehr als 250 Algorithmen, Modulationsmöglichkeiten und weiteren Features legt das Plug-in ordentlich vor.
Die experimentellen Designs sowie die übersichtliche Nutzeroberfläche sollen erfahrenen Sounddesignern eine endlose Spielwiese bieten und zeitgleich Einsteiger nicht abschrecken. Ob das gelungen ist und in welche Welten sich mit Filterverse eintauchen lässt, finden wir jetzt im Test heraus.

Das Plug-in kommt mit einer beachtlichen Auswahl an Presets. Polyverse Filterverse Test: Übersicht
Die Nutzeroberfläche des Plug-ins ist übersichtlich und intuitiv. Ganz oben sind die drei voneinander unabhängigen Filter-Slots, die jeweils mit einem der 25 Filtertypen bestückt werden können. Darunter finden sich auch die eben erwähnten experimentellen Kreationen, zu denen unter anderem Fractazer, Cabinator und Yaled Opmet zählen. Eine Infobox gibt Auskunft darüber, was die Filter sind und tun.
In der gleichen oberen Leiste ist ganz rechts noch die Auswahl des Routings untergebracht. Hier lässt sich zwischen seriell, parallel und Mischformen wählen.
In der oberen Hälfte des Plug-ins sind Regler und Fader zum Einstellen des Filters zu finden – typischerweise Cutoff, Resonanz und Art (Lowpass, Bandpass, etc.). Die Belegung variiert basierend auf der Wahl des Filtertyps.
Darüber hinaus können das Dry/Wet-Verhältnis, Panning sowie In- und Output-Lautstärken kontrolliert werden.Modulationssektion
Modulations-seitig stehen acht Slots für acht globale Quellen zur Auswahl: Meta Knob (Macro), Envelope Follower, ADSR-Hüllkurve, Sequenzer/LFO, MIDI, Oszillator, Random und Pitch. Die Slots sind frei belegbar und jeder Modulator kann beliebig oft geladen werden. Übrigens unterstützt Filterverse auch CV und kann via Kontrollspannung gesteuert werden.
Die Zuweisung erfolgt automatisch. Jede Quelle wird mit allen möglichen Zielen verknüpft. So muss man nur noch die Intensität und den Modus (mono, stereo linked, stereo unlinked) einstellen.
Ganz unten im Plug-in-Fenster gibt es noch den Zugang zum Preset-Browser mit über 500 Presets, globale Regler für Dry/Wet und Lautstärke (Main Out) sowie ein Meter.
Einstellungen von Filterverse
Wie bei den meisten Tools lässt sich auch Filterverse etwas individualisieren. Zum Beispiel können das Drehverhalten der Regler, die Stimmung und der Autorenname für Presets voreingestellt werden.
Apropos Stimmung: Einige Modulatoren bieten eine Tonleiter-Quantisierung. Zur Auswahl stehen 24 Skalen.
Features
- 25 Filtertypen
- Über 250 Algorithmen
- Experimentelle Filter
- 3 Filter-Slots
- 8 Modulationsquellen mit Cross-Modulation
- Stereo-Modulation, Panning und M/S-Processing
- Mehr als 500 Presets

Die Nutzeroberfläche von Filterverse ist aufgeräumt und übersichtlich. Polyverse Filterverse Test: Praxis
Um die vielseitigen Funktionen von Filterverse in Gänze ausschöpfen zu können, habe ich als Ausgangsmaterial schlichte Sinus- und Sägezahnwellenformen genutzt. Aus diesen wollte ich dann versuchen, coole Sounds wie Plucks oder sich entfaltende Atmos zu bauen.
Erste Eindrücke konnte ich anhand der über 500 Werkspresets gewinnen. Dabei wurde der Umfang schon ganz gut deutlich: Stutters, Glitches, Sprach-ähnliche Effekte, rhythmische Elemente und vieles mehr. Die Bandbreite an Einsatzmöglichkeiten zeichnete sich schnell ab. Aber wie gut lassen sich eigene Vorstellungen damit umsetzen?
Eintritt ins Filterversum
Die Handhabung von Filterverse ist simpel und intuitiv. Jeder, der mal mit Filtern und Multi-Effekten oder Synthesizern gearbeitet hat, wird sich schnell zurechtfinden – und schnell ins Staunen kommen. Die Anzahl der Filtertypen und der damit verbundenen Algorithmen, die mitunter für filterspezifische Funktionen zuständig sind, ist immens! Mir ist zum Zeitpunkt dieses Tests kein anderes Plug-in bekannt, dass da mithalten kann.
Anhand der Pfeilknöpfe konnte ich im Polyverse Filterverse Test unkompliziert durch die Filtertypen zappen. Dank der Infoboxen lassen sich zielgerichtet Filter für den angedachten Einsatz wählen. Das Hilft vor allem bei den experimentellen Filtern, deren Verhalten und Auswirkungen sonst schwer zu erraten wären. Somit lassen sich die drei Slots, sollte man alle nutzen wollen, auch gut aufeinander abstimmen.

Unter den 25 Filtertypen finden sich auch experimentelle Exemplare, die im Test natürlich gleich ausprobiert wurden. Flexible Signalverteilung im Polyverse Filterverse Test
Lobenswert sind auch die verschiedenen Routings. Auf den ersten Blick scheinen die fünf vorgegebenen Signalwege zwar etwas dürftig, bei genauerem Hinsehen sind sie aber völlig ausreichend. Die Filter-Slots lassen sich nämlich ebenfalls in ihren Positionen verschieben. Sprich: Wir haben ein freies Routing, das gemäß der festen Filternummern (1, 2, 3) auch dynamisch von den vorgegebenen Signalketten visualisiert wird – Eine Umsetzung, wie aus dem Lehrbuch. Wirklich sehr gut mitgedacht!
I like to move it, move it
Kommen wir zurück auf unsere Sinus- und Sägezahnwellen: Für meine Experimente habe ich tatsächlich alle drei Filter-Slots verwendet. Auf die genauen Einstellungen gehe ich an dieser Stelle nicht ein, das würde zu weit führen. Kurz gesagt: Filterverse ist ein Plug-in, mit dem man sich etwas beschäftigen muss. Zumindest für komplexere Effekte. Dank der einfachen Handhabe klickt man sich aber im Nu durch verschiedene Optionen und kann deren Auswirkungen live beurteilen.
>>> Sounddesign mit Delays: So baust du kreative Effekte <<<
Und auch wenn die Auswahlmöglichkeiten der Filter und das freie Routing beeindruckend sind, öffnen erst die Modulatoren die Tore ins Filterversum. Durch sie lassen sich allerhand Dinge automatisieren, von denen Cutoff und Resonance zu den Standards gehören. Aber auch gegenseitige Modulationen der Modulatoren oder mehrere Verknüpfungen auf ein Ziel sind möglich. Die Option der Stereotrennung rundet das Gesamtpaket ab.
Was leider nicht möglich ist, ist das Invertieren einer Sequenz via eines dedizierten Knopfes sowie das Kopieren und Einfügen eines Modulators beziehungsweise dessen Einstellungen.
Edit: Das Duplizieren von Modulatoren ist mit gehaltener alt-/cmd-Tasten und drag&drop möglich, merkte der Hersteller nach Veröffentlichung des Tests an.
Insgesamt stehen acht verschiedene Modulationsquellen in Filterverse zur Auswahl. Aus meiner Sinuswelle ist letzten Endes eine Pluck-artige Sequenz und aus meiner Sägezahnwelle ein Sing-Sang-Wah-Wah geworden. Das beschreibt es, glaube ich, am besten.
Selbstverständlich funktioniert Filterverse auch auf anderem Audiomaterial. Im Test habe ich zum Beispiel einen Harfen-Loop damit bearbeitet und alt beziehungsweise vintage klingen lassen. Klar geht das auch mit anderen Tools, aber durch die Kombination verschiedener Filter kann man einen ganz eigenen Klangcharakter erschaffen.
Und auch aus einem Bass einer Roland Juno-6-Emulation wurde eine Horror-artige Klanglandschaft. Doch hört selbst:
Sinus – Dry Sinus – Wet Saw – Dry Saw – Wet Harfe – Dry Harfe – Wet Bass – Dry Bass – Wet Leistung drosseln
Die größte Einschränkung des Plug-ins ist meiner Meinung nach dessen Leistungshunger. Gemäß der aktuellen Version würde ich empfehlen, für gezielte Sounddesigns eigenständige Sessions zu bauen und die Ergebnisse anschließend als Audiodatei zu rendern und in das eigentliche Projekt zu importieren.
Fairerweise sei an dieser Stelle erwähnt, dass sich die CPU-Last im Menü festlegen lässt. Eben gesagtes trifft auf die Einstellungen „Mittel“ und vor allem „Hoch“ zu. Bei niedriger Last können problemlos mehrere Instanzen genutzt werden, wobei man mit qualitätsabstrichen rechnen muss.
Nichtsdestotrotz hat der Hersteller hier ebenfalls wieder gut mitgedacht.
Polyverse Filterverse Test: Fazit
Filterverse macht seinem Namen alle Ehre und versorgt die Nutzer mit einer Vielzahl an Filtertypen und entsprechenden Algorithmen beziehungsweise Einstellungsmöglichkeiten – meines Wissens nach aktuell tatsächlich unerreicht.
Das Plug-in kann dank der übersichtlichen Nutzeroberfläche und intuitiver Handhabung sowohl für simple Filterings als auch komplexes Sounddesign eingesetzt werden. Dieser Test inklusive genannter Beispiele kratzen lediglich an der Oberfläche der Möglichkeiten, die durch freies Routing und Modulatoren um ein Vielfaches erweitert werden. Bis auf eine Umkehr-Funktion für Wellenformen im Sequenzer und dem Kopieren und Einfügen von Modulatoren fehlt mir an dem Plug-in nichts. Im Gegenteil: Bei der Konzeptionierung und Umsetzung haben Polyverse hervorragende Arbeit geleistet. Chapeau!
Verfügbar ab: sofort
Preis (UVP): 149 USD
Weitere Infos: Polyverse | Filterverse @ Plugin Boutique*Pros
- 25 Filtertypen zur Auswahl
- Filterspezifische Einstellungsmöglichkeiten
- 8 Modulationsquellen
- Auto-Mapping der Modulatoren
- Freies Routing
- 3 Filter-Slots
- CPU-Last einstellbar
- Handhabung
Cons
- Kein Knopf zum Umkehren der Wellenform im Sequenzer
Fotos: Hersteller, Screenshots
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Newfangled Audio Obliterate: Gratis Distortion

Newfangled Audio Obliterate ist ein kostenloses Distortion-Plug-in im OTT-Stil. Was ursprünglich als Filter geplant war, wurde durch einen Bug zu einem aggressiven Verzerrer…
Nachdem ich gestern erst über den kostenlosen OTT-Kompressor „Squash“ von Minimal Audio berichtet habe, geht es heute mit dem ebenfalls kostenlosen Obliterate von Newfangled Audio gleich weiter. Diesmal handelt es sich aber nicht um einen Dynamikprozessor, sondern um ein Distortion-Plug-in – im OTT-Stil!
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Minimal Audio Squash: Gratis OTT-Kompressor

Minimal Audio veröffentlichen mit Squash einen kostenlosen Kompressor im OTT-Stil, der perfekt auf die heutigen Bedürfnisse abgestimmt sein soll.
Die Weihnachtszeit beginnt und damit auch die Zeit der Geschenke! Und auch Minimal Audio scheinen in feierlicher Stimmung zu sein, denn der Entwickler veröffentlicht mit Squash einen kostenlosen Kompressor im OTT-Stil. Das Plug-in erinnert an eine Kombination aus OTT von Xfer Records und IHNY-2 von Baby Audio. Apropos, das alljährliche Freebie von Baby Audio dürfte auch in den kommenden Wochen eintrudeln.
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Superbooth25: Ticketverkauf beginnt

Ab sofort startet die Superbooth in den Ticketvorverkauf für die Superbooth25 im Mai kommenden Jahres. Wer sich ein Ticket bis Ende März holt, nimmt außerdem automatisch an einer Verlosung teil.
Am 8. Mai 2025 ist es soweit, dann öffnen sich wieder die Tore des FEZ in Berlin für drei Tage für die Superbooth25. Angesichts gestiegener Preise teilte der Veranstalter im Newsletter mit, dass die Ticketpreise um zwei Euro erhöht wurden:
„Leider sind wir dieses Jahr aufgrund der allgemeinen Kostensteigerungen gezwungen, die Ticketpreise im Vergleich zum Vorjahr um 2 Euro zu erhöhen. Im Gegensatz zu anderen Veranstaltungen dieser Größenordnung können wir unsere Ticketpreise nicht durch Gastronomieeinnahmen oder große Sponsoren subventionieren. Die SuperBooth finanziert sich zum Großteil direkt aus den Ticketverkäufen. Wir hoffen diesbezüglich auf euer Verständnis.“ -
Gratis: Random Metal Sample-Pack von Beatsurfing

Für kurze Zeit verschenken Beatsurfing ihr Random Metal Sample-Pack. Enthalten sind über 300 handverlesene perkussive Samples und Loops.
Im Rahmen von Black Friday verschenken Beatsurfing ihr Random Metal Sample-Pack im Wert von 39 Euro. Die Aktion läuft bis 6. Dezember und erlaubt euch Zugang zu insgesamt 333 Samples und Loops. Die Sounds stammen allesamt vom hauseigenen Synthesizer „Random Metal“, der sich 20 verschiedene Synth-Engines zu Nutze macht.
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Polyverse Filterverse: Finale Version veröffentlicht

Polyverse haben endlich die finale Version von Filterverse veröffentlicht – und die hat es in sich: Drei Slots, 25 Filter und acht Modulationsquellen sind erst der Anfang…
Vor etwa einem halben Jahr haben Polyverse die Beta-Version von Filterverse rausgebracht, wie damals auch berichtet. Nun liegt der finale Kandidat vor, der laut Entwickler aktuell das mächtigste Multi-Filter ist. Und die Features des Plug-ins sind durchaus beeindruckend, an Bord sind:
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Austrian Audio Hi-X20 Test: Klar und deutlich

Mit dem Hi-X20 erweitern Austrian Audio ihre Kopfhörer-Serie um einen Studio-Allrounder, der den transparenten Signature-Sound des Herstellers auch kleineren Budgets zugänglich macht. Wie er klingt und ob er das Zeug zum neuen Studio-Standard hat, verrät dir der Test.
Austrian Audio veröffentlichen mit dem Hi-X20 den mittlerweile schon achten Kopfhörer. Mit einem UVP von 129,95 Euro siedelt er sich im unteren Mittelfeld des Herstellers an. Der Neue ist, im Gegensatz zum Hi-X25BT, insbesondere für Studioanwendungen konzipiert. Von Recording über Sounddesign bis hin zu Mastering soll der Allrounder abliefern und will neue Maßstäbe setzen.
Haben wir es hier vielleicht sogar mit einem neuen Standard zu tun, der den ikonischen Beyerdynamic DT-770 Pro ablöst? Das und alles rund um den Hi-X20 finden wir jetzt im Test heraus.
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Dawesome Zyklop: Gratis-Version von Myth

Mit Zyklop veröffentlicht Entwickler Dawesome einen kostenlosen Synthesizer, der auf der Klangerzeugung und -bearbeitung von Myth basiert.
Synth-Liebhabern wird der Name „Dawesome“ sicherlich kein Fremder sein: Der Entwickler, Peter Vorländer, wird für seine experimentellen und innovativen Plug-ins geschätzt. Und auch ich durfte schon einige davon testen, zum Beispiel Kult, Love sowie Chop Suey. Sein neuester Flaggschiff-Synth, Myth, kam erst im Frühjahr diesen Jahres raus und ist nun in Form von Zyklop als kostenlose, abgespeckte Version zu haben…
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